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Schützenjugend feiert in Natzungen

Beim großen Diözesanjungschützentag sind 600 Schützinnen und Schützen aus dem gesamten Bistum dabei. Lob für die ausrichtende St.-Nikolaus-Schützenbruderschaft.
Die Diözesan-Jugendstandarte wechselt vom Wittgensteiner Land in den Kreis Paderborn. Und zwar direkt an die Kreisgrenze zum Kreis Höxter. Florian Koch von der St. Sebastian-Schützenbruderschaft Schwaney ist der neue Diözesanprinz für das Erzbistum Paderborn.
Beim Diözesanjungschützentag in der Borgentreicher Ortschaft Natzungen wurde er mit 26 Ringen als neuer Prinz gekürt. Zudem qualifizierte er sich zur Teilnahme am Bundesjungschützenschießen am 3. Oktober in Bedburg. Florian Koch folgt auf Rafat Safarov von der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Salchendorf/Helgersdorf im Kreis Siegen-Wittgenstein. Der Kreis Höxter hat zuletzt 2002 mit Gerhard Nissen von der Schützenbruderschaft St. Urbanus Herste einen Diözesanprinzen gestellt.
Einen Prinzen zu stellen ist das eine, einen Diözesanjungschützentag auszurichten, wo selbiger ausgeschossen wird, ist noch mal etwas ganz anderes. „Der Diözesanjungschützentag ist das größte Begegnungsfest auf Diözesanebene und seine Ausrichtung will gut geplant sein, weshalb die Vergabe nicht einfach so geschehen kann“, erklärt Diözesanjungschützenmeister Daniel Fromme von der Schützenbruderschaft St. Kilian Lügde, die zum Bezirk Höxter gehört. Der Jungschützenmeister dankte der ausrichtenden St.-Nikolaus-Schützenbruderschaft aus Natzungen für ihr außergewöhnliches Engagement. Der Dank richtete sich vor allem an den Natzunger Jungschützenmeister Patrick Ide, in dessen Verantwortung die Organisation lag.
Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers. Die Schützenbruderschaft Natzungen hat gezeigt, dass ihr mit der Ausrichtung des Diözesanjungschützentages das Engagement für die Schützenjugend besonders am Herzen liegt. Das Erzbistum reicht von Minden im Norden bis nach Siegen im Süden und von Herne im Westen bis nach Höxter im Osten und umfasst rund 140 historische Schützenbruderschaften. Nicht alle waren in Natzungen dabei, aber Fahnenabordnungen mit insgesamt rund 600 Vertreterinnen und Vertretern waren nach Natzungen gekommen.
Zunächst fand eine feierliche Messe in der St.-Nikolaus-Kirche in Natzungen statt. Darauf folgte der große Festumzug mit allen Schützen und den Musikkapellen aus Borgentreich, Erkeln, Auenhausen und natürlich auch dem Spielmannszug aus Natzungen. Im Umzug des Diözesanjungschützentages durfte auch das Diözesankönigspaar nicht fehlen, zumal es aus dem Kreis Höxter kommt. Das Diözesankönigspaar Stefan Fischer und Silke Dohmann gehört der St.-Josef-Schützenbruderschaft Merlsheim-Schönenberg an. Den Höhepunkt des von der St. Nikolaus-Schützenbruderschaft aus Natzungen vortrefflich organisierten Diözesanjungschützentages bildete dann das abschließende Prinzenschießen.

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